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Sobrarbe, der Landkreis

Das Gebiet fällt vor allen Dingen wegen seines natürlichen Reichtums auf, der durch das Vorhandensein eines kompletten Nationalparks und Teilen zweier Naturparks innerhalb seiner Grenzen noch gestärkt wird. Hinzu kommt das Interesse, das eine uralte menschliche Kultur weckt, die sich heute allerdings aufgrund wirtschaftlicher und sozialer Interessen, die seit Mitte des letzten Jahrhunderts zu einer massiven Abwanderung geführt haben, in offensichtlicher Dekadenz befindet. Der Mensch hat bedeutende Spuren hinterlassen, von denen insbesondere die Kirchen und mittelalterlichen Burgen (v.a. aus dem 11. und 12. Jahrhundert) sowie Gehöfte und Türme aus dem 16. Jahrhundert erwähnenswert sind.

Der Landkreis Sobrabe liegt in den Zentralpyrenäen. Hier befinden sich die Berge Llardana oder Posets und der Monte Perdido, das sind die zweit- und dritthöchsten Bergspitzen der Pyrenäen. In dieser Gegend des Gebirges verbergen sich Täler von ungewöhnlicher Schönheit. Auffällig sind insbesondere die Täler des Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido, die in einen riesigen Kalkfelsblock eingebettet sind, in den das Wasser tiefe Canyons und Höhlen fraß. Die Gletscher ließen eben auslaufende Täler zurück. Das Hochgebirge von Sobrarbe besteht aber auch aus anderen Landschaften: den schönen Landstrichen von Bujaruelo (in der Nähe von Ordesa), den Granittälern in der Gegend von Bielsa oder den versteckten Winkeln des Tals Chistén bzw. Gistaín, die teilweise in den Naturpark Posets-Maladeta einbezogen wurden.

Etwas bescheidenere Berge und Täler liegen im Süden der Hauptgebirgskette und sie werden als Sierras Interiores (das innere Gebirge) bezeichnet: Macizo de Cotiella, Peña Montañesa, Castillo Mayor, Sestrales usw. (Aus geologischer Sicht müsste der Monte Perdido eigentlich auch dazugerechnet werden).

Die natürlichen Verbindungslinien ordnen sich um die zwei wichtigsten Flüsse an: Der Cinca-Fluss fließt in nord-südlicher Richtung durch das Gebiet, während der Ara-Fluss über eine lange Strecke west-östlich bergab durch die Depresión Intrapirenaica (Senke in den Pyrenäen) fließt. Dort befinden sich die größten Ortschaften (Aínsa und Boltaña).

Fast die Hälfte des Landkreises liegt südlich des Gebirges, das entlang der Sierras Exteriores (äußeres Gebirge) langsam ansteigt. Es handelt sich um kalkhaltige Berge, von denen die Sierra de Guara wegen ihrer tiefen Schluchten bekannt ist und zum Naturpark erklärt wurde. An diesen Orten ist das Klima trockener und die Vegetation ist mediterraner als in den feuchten Tälern des Nordens.

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